toffiFEENküsse


 

Beim Vorbereiten und schreiben dieses Blogpostes, habe ich mich gewundert wieso diese süßen Eiweißhäufchen überhaupt "Feenküsse" heißen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die Bedeutung oder die Herkunft des Namens herausgefunden habe. In dem Wort ToffiFEE steckt das Wort "Fee"! Ahaaa! :D 

Das ist meine einzig logische Schlussfolgerung. Wenn Du die wirkliche Namensbedeutung kennst, dann hinterlass mir gerne ein Kommentar, ich bin gespannt.

 

 

Das Wort "Kuss" steckt ja auch noch im Namen, welches ich eigentlich sehr passend finde. Diese kleine Nachspeise ist so leicht und schmeckt so unglaublich gut, dass sie wie ein süßer Kuss total angenehm ist, aber leider auch schnell weg ist. Auf einem knusprigen Keks liegt ein Toffifee ummantelt mit einem Häufchen Eischnee. Echt gute Kombination würde ich sagen. Dazu sieht es sehr süß aus!

 


 

Ich bin begeistert von diesem Gebäck und es erinnert mich an die coolen Sachen, die man mit Eischnee machen kann. Eischnee funktioniert wie ein Isolator. Das was sich darunter versteckt, bleibt auf normaler Temperatur beim Backen. Die Voraussetzung ist aber, dass es keine Luftzufuhr geben darf. Der Toffifee unter der Eischneedecke sollte komplett bedeckt sein und es darf auch keine Lücke zwischen Keks und Eischnee geben.

 

 

Das erinnert mich an eine unglaublich coole Torte: „Baked Alaska“. Der Name trifft es schon auf den Punkt! Es hat die gleiche Struktur wie die toffiFEENküsse, aber anstatt einem Toffifee unter dem Eischnee, gibt es Eis. Vanilleeis, Schokoeis oder welches man möchte. Und ja, es wird gebacken. So cool! Das Eis wird auf einem flachen fertiggebackenen Teig platziert und dann wird der Eischnee vorsichtig auf das Eis gegeben, da muss man besonders aufpassen das es keine Lücken gibt. Sonst hat man am Ende ein Vanilleeisbad auf dem Backblech. Deshalb Vorsicht! Diesen gebackenen Alaske werde ich auf jeden Fall demnächst ausprobieren.

 

Zutaten

  • 70g Butter
  • 35g Zucker
  • 100g Mehl
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz 
  • 30 Stück Toffifee (2 Packungen)
  • 3 Eiweiß
  • 1 EL Zitronensaft
  • 150g Zucker
  • 100g zartbitter Küvertüre

 

 

zubereitung (30 stück)

  1. Die Butter, 35g Zucker, Mehl und die Prise Salz alle zusammen in eine Schüssel geben und mit einem Handrührgerät (Knethaken) oder einer sauberen Hand einen Teig daraus kneten. Der Teig kann in den Kühlschrank gestellt werden, damit das Verarbeiten nachher einfacher ist.
  2. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und auf einer bemehlten Fläche mit der Küchenrolle ausrollen, der Teig sollte ungefähr eine Dicke von 1/2 cm haben. Dann ca. 5 cm große Ringe ausstechen. Die Kreise dann auch ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und die Toffifees umgedreht jeweils in der Mitte legen.
  3. Die Eiweiße in einer sauberen Schüssel mit dem Handrührgerät (Quirle) 2 Minuten aufschlagen und dann den Zitronensaft hinzufügen und weiter schlagen, danach den Zucker beim Schlagen auf niedriger Sufe langsam einrieseln lassen und schlagen bis es zu einem festen Eischnee wird. Den Eischnee dann in eine Spritztülle füllen, mit einer Lochtülle aufgesetzt oder einfach ein gleichmäßiges Loch in die Spritztüllenspitze schneiden. Ein schönes Häufchen auf die Kekse mit den Toffifees geben. Zwischen Keks und Toffifee sollte alles mit dem Eischnee bedeckt sein und es sollte generell keine Löcher geben, da der Eischnee wie ein Isolator funktioniert und den Toffifee davor schützt nicht zu verbrennen.
  4. Bei 175°C Umluft ca. 20 Minuten backen.