Chile.


August '15 - Februar '16

Für sechs Monate durfte ich in Santiago de Chile leben und ein IJFD (Internationaler Jugendfreiwilligendienst) durchführen. Ich habe das Land, die Kultur, die Menschen kennen und lieben gelernt, es ist fast unmöglich meine Eindrücke in Worte zu fassen. Trotzdem möchte ich dir einen kleinen Einblick in dieses unfassbar schöne Land Südamerikas geben.

Von Wüste bis Gletscher

Über die Vielfalt Chiles konnte ich in diesen sechs Monaten nicht aufhören zu staunen. Im Norden befindet man sich in der trockensten Wüste der Welt und die Gletscher im Süden stellen das südlichste Gebiet der Erde da. Was für ein Reichtum! In der Mitte des Landes liegt Santiago jeweils nur zwei Stunden zur Küste und zu dem nächsten Skigebiet. 

Das Bild stammt von dem Küstengebiet "El Quisco". Wind und Wellen gibt es reichlich von dem Pazifik, perfekt zum Surfen!


Das südamerikanische NY

Da sechs Millionen Menschen in der chilenischen Hauptstadt leben, ist es eine riesige Stadt mit zahlreichen und unterschiedlichen Fassetten. Beeinflusst durch die dominante westliche Zivilisation, findet man auch in Santiago Malls, Einkaufszentren, moderne Hochhäuser, rechtschaffene Polizisten usw.


Ohne Fleisch geht nichts!

Eine Mahlzeit ohne Fleisch wäre bei den Chilenen kein Essen. Regelmäßig haben wir mit Freunde und Familie "Asados" gehabt, also schlicht und einfach gegrillt, doch die Portionen sahen dort ganz anders aus - zu Weihnachten wurde sogar ein ganzes Lamm aufgespießt! Ob Rind, Schwein oder Hühnchen, dort wird alles verspeist.

Doch ich bin begeistert von der chilenischen Koch- und Backkunst. Simpel und doch schmackhaft!

 

 

Immer "fresh"

Der wöchentliche Markt gehört zum Leben eines Chilenen, denn Früchte oder Gemüse aus dem Supermarkt zu kaufen, wäre nur eine Notlösung. Es gibt sehr viele exotische Früchte, wie Kaktusfrüchte oder brasilianische Früchte die unvergleichlich schmecken! Natürlich wirbt jeder Verkäufer um seine Wahre, es wird laut gepriesen und Angebote gemacht. ein Geschrei ist immer dabei.

 

 

 

 

Torten zum Niederknien

Von der chilenischen Konditorei war ich von Anfang an hin und weg! Einer der bekanntesten Torten sind hier auf dem Foto zu sehen: "Torta de panqueque". Die eine Torte war mit einer leckeren Schokoladenganache gefüllt und einer Himbeercreme. Die andere Torte enthält eine Füllung aus der landestypischen Frucht "Lúcuma" und der Karamellcreme "Manjar".